Kornmandl
In Niederbayern wurden die Getreidepuppe oft “Kornmandl” (Kornmännchen) genannt. Dabei wurde innen mittig ein sog. “Knodza” (kleiner Kerl) aufgestellt.
Das war die Anfangsgarbe um die dann die Weiteren rundum gestellt wurden. Obenauf wurde eine Garbe als eine Art Hütchen gesteckt. Es gibt verschiedene Varianten davon.
In Breitenbach demonstrierte Herr Fenzl mit seiner Frau anhand alter Garben wie das geht:
2 Kommentare
Eins hinterlassen →




Hallo! Ich grüße Sie aus dem Ausland (NRW), es ist erstaunlich das es im Rottal noch Leute gibt, welche trotz Bindemäher und Mähdrescher, welche das Garbenbinden von Hand noch beherschen. Wenn ich an meine Jugend denke war das ganz selbstverständlich.
Nur gemäht wurde mit der Sense von den Männern, Die Frauen haben aufgenommen und die Garben gebunden Zum Abschluß wurden die Mandel gemeinsam aufgestellt. Wenn ich an mein Alter denke 73 Jahre, ist das schon bald 100 Jare her.
Viele Grüße aus der Kulturhauptstadt 2010 Essen!
Gerauer Adolf
Hallo Herr Gerauer,
danke für Ihren Kommentar. Wir haben uns das zeigen lassen von Landwirten aus Ihrer Generation. Herr Frankenberger beschrieb, das ziemlich schnell gearbeitet wurde, da, die Erntearbeiter schon wieder zum nächsten gehen wollten, damit sie dort weiteres Geld verdienen konnten. Er als Bub ist zuerst gar nicht so schnell mitgekommen. Bei uns ist es sicherlich ganz anders abgelaufen, wie bei ihnen damals. Auf jeden Fall konnten wir am eigenen Leib spüren, dass das ganz schon anstrengend ist den ganzen Tag auf dem Feld zu arbeiten. Da ist der Körper wieder mehr gefordert und eine gute Müdigkeit stellt sich abends ein.
Es grüßt Sie auch herzlich zurück Monika Höchtl