Zeitplan
Zeitlicher Ablauf des Kunst-Projekts:
Mitte Juli, wenn der Roggen reif ist, werden die Ähren geschnitten, zu Garben gebündelt und zu Getreidefiguren angeordnet, wie dies früher zum Trocknen des Getreides üblich war. Verschiedene Getreidepuppen werden gebaut. In unserer Region war das “Kornmandl” bekannt.
Am Sonntag, den 18. Juli wurde um 8 Uhr die Erntearbeit begonnen und an den folgenden Tagen immer frühmorgens bis abends an den Figuren gearbeitet.
Am Samstag, den 24. Juli 2010 fand im Kultursaal “Alte Schule” der Stadt Pocking ein kulturelles Begleitprogramm statt, das das Thema „Ernte im Spannungsfeld von Tradition und Moderne“ auslotete.
Beginn 14 Uhr
Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Franz Krah
Persönliche Erfahrungsberichte in Gesprächsrunde
In einer Erzählrunde berichteten Bürgern als historische Zeitzeugen sowie als aktuell Tätige von ihren Ernteerfahrungen. Was hieß Erntearbeit früher? Was bedeutet sie heute? Was hat sich verändert? Wie sieht die Situation von Bauern heute aus?
Es nahmen die Landwirtinnen Frau Rosemarie Freudenstein (Pockinger Stadträtin), Frau Maria Brummer (aus Tettenweis) und die Landwirte Herr Karlheinz Gruber (aus Berg), Herr Andreas Zwicklbauer (aus Pumpstetten) und Herr Josef Frankenberger (aus Berg) teil, sowie Josef Freudenstein als Junglandwirt in der Ausbildung.
Vorträge
- “Kunst und Ökologie” von Joachim Kunze
- “Roggenanbau in historischer Rückschau” von Prof. Dr. Alois Seidl
Filmbeitrag
“Vom Brot zum Korn”, Kurzfilm über Getreide von Cornelia Weißpflug und Monika Höchtl (Medienwerkstatt/Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie)